ist eine manualtherapeutische Methode zur Behandlung von Schmerzen im Bewegungsapparat, die von der Muskulatur ausgehen.
Das myofasziale Schmerzsyndrom ist ein bis heute oft übersehenes Beschwerdebild. Es beschreibt von Muskeln und ihren aus Bindegewebe aufgebauten Hüllen ausgehende Schmerzen im Bewegungsapparat. Myo steht dabei für Muskel. Faszial ist von dem Begriff "Fascia" abgeleitet, das ist die bindegewebige Hülle des Muskels.
In chronisch verspannten Muskeln tastbare Verhärtungsstellen werden Triggerpunkte genannt (Foto: x). Der englische Begriff "Trigger" bedeutet Auslöser. Die Triggerpunkte reagieren auf mechanische Reizung durch Druck oder Zug mit Auslösung eines für den betroffenen Muskel charakteristischen Schmerzes (Foto: rot).
Wissenschaftliche Arbeiten legen nahe, dass myofasziale Triggerpunkte der häufigste Auslöser von akuten und chronischen Schmerzen im Bewegungsapparat sind. Triggerpunkte werden als Schmerzauslöser oft übersehen, da sie meistens nicht an der Stelle zu finden sind, wo der Schmerz sitzt. Zudem lassen sich Triggerpunkte mit modernen bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, MRT) nicht nachweisen.